Der Fall von Alversleben
Ein klassischer Kriminalroman aus dem Lippe des 19. Jahrhunderts.

Der aktuelle Fall
Leese in Lippe, 1866:
Dr. Edward Bender, Landarzt aus Lemgo, ist zur Visite auf dem Gut Leese. Reine Routine. Doch kaum hat er das Haus betreten, bricht ein schwerer Sturm los – die einzige Brücke wird zerstört, und das Gut ist plötzlich vollständig von der Außenwelt abgeschnitten.
Als die Hausherrin kurz darauf tot in ihrem Schlafgemach gefunden wird, ist klar: Dies war kein Unfall.
Gefangen im Gutshaus sitzt Dr. Bender mit einer Handvoll Menschen fest, die alle ein Motiv haben könnten. Doch nur einer von ihnen ist der Mörder.
Ein klassischer Kriminalroman für Liebhaber traditioneller Whodunit-Geschichten – atmosphärisch im historischen Lippe und voller falscher Fährten, familiärer Abgründe und einer Frage, die niemanden loslässt: Wer ist der Mörder?
Historischer Kontext
Für geschichtlich Interessierte folgt eine kurze Einordnung in den historischen Kontext:
Seit dem 16. Jahrhundert bemühten sich Grundeigentümer, durch die Anlage von Großgütern höhere Erträge zu erzielen. Viele niedere Adelige verließen Burgen und Städte, um ihre Ländereien selbst zu bewirtschaften. Auch in Leese bestand ein adeliges Gut mit wechselnden Besitzern. Zu ihm gehörten weitläufige Felder und ein prächtiges Herrenhaus auf einer kleinen Insel – umgeben von einem mit Schilf bewachsenen Wassergraben und über eine Zugbrücke erreichbar. Der gepflasterte Weg führte zu einer schweren Doppeltür mit blanken Nägeln; im Innern hingen dunkle Familienporträts, und vom Flur gelangte man in den großen Salon mit Kamin, die Nebenzimmer sowie das Wohn- und Esszimmer.
Die politischen Umwälzungen des 18. Jahrhunderts – die amerikanische Unabhängigkeit und die Französische Revolution – wirkten bis in die deutschen Kleinstaaten und somit auch nach Lippe. 1807 wurde die Erbuntertänigkeit der Bauern aufgehoben, und durch die Aufteilung der Gemeinflächen sowie den Verkauf des Gutes Leese kam es zu erheblichen Besitzverschiebungen. Das ehemals stabile Gefüge der Ständeordnung begann zu bröckeln.
In dieses bewegte 19. Jahrhundert fällt auch der Deutsche Krieg von 1866, in dem Preußen und Österreich um die Vorherrschaft im Deutschen Bund kämpften. Am 3. Juli 1866 besiegten preußische Truppen bei Königgrätz die österreichische Armee und ihre sächsischen Verbündeten. Auch das Fürstentum Lippe stand – wenn auch symbolisch – an der Seite Preußens und stellte Truppen für den Feldzug.
Vor diesem historischen Hintergrund – geprägt von gesellschaftlichem Wandel, Besitzverlusten und den Nachwirkungen des Krieges – entfaltet sich die folgende Kriminalgeschichte. Sie ist frei erfunden, hätte jedoch durchaus in den Schicksalen jener Zeit wurzeln können.

Leseprobe
Entdecken Sie einen Einblick in das erste Kapitel des Romans und tauchen Sie ein in das Lippe des Jahres 1866.
Hier finden Sie die sieben Seiten des ersten Kapitels als Download.

Kaufen
Hat Ihnen die Leseprobe gefallen?
Der Fall von Alversleben ist in Kürze als Kindle-eBook und Taschenbuch über Amazon erhältlich.
Der Kauf-Link wird hier freigeschaltet, sobald das Buch im Shop verfügbar ist. Druck und Versand erfolgt direkt über Amazon.
Handsigniertes Hardcover – direkt vom Autor
(verfügbar ab dem 01.04.2026)
Unterstützen Sie unabhängige Literatur und bestellen Sie ein handsigniertes Exemplar direkt beim Autor!
Über Amazon ist der Roman als Taschenbuch erhältlich. Sie möchten Der Fall von Alversleben zum selben Preis als exklusives Hardcover erhalten? Gerne sende ich Ihnen ein persönlich signiertes Exemplar direkt zu.
Preis: 15€ zzgl. Versand innerhalb DE für 3€ = Gesamtpreis 18€
Füllen sie einfach das unten angefügte Formular aus. Im Formular können Sie Überweisungsdaten anfordern oder Sie zahlen bequem per Paypal.
Mit dem Absenden des Formulares stimmen der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung der Bestellung zu.
Im Formular können Sie Überweisungsdaten anfordern oder nach dem Absenden den Betrag von 18€ pro Exemplar bequem über Paypal zahlen. Nach Zahlungseingang wird Ihr Buch signiert und innerhalb weniger Tage versendet.
